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“Sprache, Stimmklang und Ausstrahlung sind wesentliche Aspekte Deiner Persönlichkeit.”

Ich zeige Ihnen einen einfachen Weg zum optimalen Umgang mit Ihrer Stimme und Übungen, sie gezielter und erfolgreicher einzusetzen. Vocalcoaching, Life & Business Coaching.



Seit ich 7 Jahre alt war, wollte ich Komponist werden.
Musik verstehen und neue zu schreiben, dieser Wunsch und diese Berufung haben sich seit dem nie geändert. Wen die „Musik in ihrer Essenz einmal berührt hat, der kommt nicht mehr davon los“, sagte Yehudi Menuhin einmal. Für mich war es ein Theaterbesuch an der Oper in Dresden. „Hänsel und Gretel“ – ich war so enttäuscht und entsetzt, dass am Schluss die endlich besiegt Hexe wieder lebte… sie erschien zum Applaus.

Mein Weg zum Komponieren startete mit dem „Herunterhören“ von Songs der Bee Gees, ging über die Improvisation und fand schnell die Verbindung zur Lyrik… war also der normale Weg eines Songwriters. Doch das war es nicht allein. Schon früh las ich Theaterstücke, die ich mir aus dem Bücherregal der Eltern nahm und war fasziniert vom Dialog, von der Szene.

Alles – auch mein parallel verlaufendes Interesse am Singen – schien nahezu zwangsläufig zum Musiktheater hinzudeuten. Die Eindrücke des Berliner Theater- und Konzertlebens führten mich vom Medizinstudium schnell wieder zurück zur mir entsprechenden Ausdruckskraft und –möglichkeit.

Ich sagte mir damals: Einem Arzt sitzt (oder liegt) im Allgemeinen nur ein Patient gegenüber. Sollte ich meine Fähigkeiten gut entwickeln und mit meiner Musik auf einmal 100 oder gar mehr als 1.000 Menschen erreichen, hätte ich doch mehr bewegt und sollte meine Musik die Menschen berühren, sogar etwas für ihre Gesundheit getan bevor sie krank werden.

„Ich selbst fühle mich eher als Produzent, denn als Reproduzent“, sagte ich 1991 einem Journalisten. Heute sehe ich das eher ausgeglichen, also als eine Balance zwischen Darsteller/Sänger und Komponisten an. Was die Frage meines Kompositionslehrers Thomas Heyn, ob ich nur ein singender Komponist oder ein komponierender Sänger sei, nicht beantwortet. Es bleibt wohl noch abzuwarten; doch so lange ich als Sänger Menschen etwas geben kann, werde ich das auch tun, wenn auch zunehmend als professionelles Hobby mit hohem Anspruch.

Er, Thomas Heyn, war es auch – und ich habe ihm dafür von Herzen zu danken – der mir in der schweren Entscheidung, die Hochschule wegen der Familienzusammenführung zu verlassen, beistand und mir auch weiterhin unendgeldlich Unterricht gab.

Vor und während des Studiums komponierte ich viele Songs, Instrumentalmusik, Ballett- und Schauspielmusiken und 6 Chansons für ein entsprechendes Programm für Andrea Thelemann, das sich Thomas und ich teilten.

Während der 2-jährigen „Ausreisezeit“ komponierte ich eine „Ballettmusik in sechs Bildern“ und weitere Songs (vor allem „Plenty of times“) und ein „Stück für Sopransaxophon und Große Big Band“.

Mich faszinierte immer die große Form, das Orchester, die Instrumentation, der Klang. Die vielen Theater-, Opern- und Konzertbesuche in Berlin und Leipzig, die vielen Mahler-, Bruckner-, Ravel-, Milaud- und Bach-LP’s, aber auch die Erinnerung an den ersten Blick durch den Türspalt in eine Orchesterprobe, werde ich nicht vergessen. Das ist es, hier habe ich meinen Platz und meine Sprache!

Gleich nach der Übersiedlung in den Westteil Berlins bekam ich ein Angebot für eine Musikalische Leitung und Neukomposition von „Animal Farm“ (nach Georg Orwell). Na, das war ja das Richtige. Ich hing mich also völlig rein, ließ Musiker vorspielen – eine Katastrophe! – schrieb und probte. Alles lief recht gut. Ich lebte von einer verkauften antiken Standuhr und glaubte an die Erfüllung des Vertrages… aber es kam anders: Der Betreiber des Kinder & Jugend-Theaters verschwand plötzlich und das Projekt fand nicht statt. Das war der freie Westen mit freien Menschen und freiem Theater – ein super Start! Und ich dachte an das Angebot, einer Hochschulkarriere und Mitgliedschaft im Komponistenverband der DDR, das war so geplant.

Doch wog die Gewissheit, die prinzipiell richtige Entscheidung getroffen zu haben, schwerer. Der Weg ist eben manchmal länger aber dafür lehrreicher. Ich fing an, im Krankenhaus zu arbeiten.

Ich schrieb an den Chansons und Ballettmusiken weiter und beschloss, das Theater sozusagen von innen her kennenzulernen und das Gewicht für eine Zeit auf das Singen zu verlagern. Das klappte! Seit 1991 stehe nach ersten Engagements in der DDR ständig auf den Musical-, Opern- und Konzertbühnen im deutschsprachigen Gebiet.

Ich komponierte das Musical „BIBI“ (nach Heinrich Mann) und schreibe auch noch an der neuen Dialogfassung. Weiterhin beschäftige ich mich seit 1 1/2 Jahren mit einer französischen Romanvorlage „Brechts Geliebte“ (Jacques-Pierre Amette) für das Musiktheater und habe hierfür eine fertige Konzeption entwickelt – die inzwischen als Lehrmaterial für Drehbuchstudenten Verwendung findet – 5 Stücke komponiert und getextet. Weiterhin arbeite ich an einer Rockoper über einen historisch äußerst delikaten Stoff, einem Werk „Laura“ nach einer Romanvorlage von Charles Dickens, an „Le Mammeles des Teresias“ (nach Guillaume Apollinaire), einer Kinderoper „Krabat“ und einer komischen Oper nach einer französischen Boulevard-Komödie für 8 Personen.

Aktueller Kompositionsauftrag ist „Jeremia – das Oratorium“. Die Idee hierzu entstand aus der umfangreichen Konzerttätigkeit seit 2006 mit der Berliner Kirche zu Wartenberg und deren Kantorin Frau Natalie Miller, die mich bat, eine Rockmesse zu schreiben. Zusammen mit einem Theologen in Hamburg kam ich auf den Propheten Jeremia, den es nun gilt, in unsere Zeit zu „transferieren“, ohne seine ursprüngliche Botschaft zu schwächen. Es wird ein Werk für Orchester und JazzRockBand mit Sopransaxophon Solo und einem Sänger. Den ich selbst singen werde. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Zusammenarbeit mit dem Drehbuchautoren Wolfgang Kirchner.
Mit ihm erarbeite ich im Auftrag des Annaberger Theaters ein Musical "Stülpner" (Arbeitstitel), dass im Sommer 2009 im Naturtheater "Die Greifensteine" uraufgeführt werden soll.

Pläne für weitere 15 Stoffe liegen bereit – einer begeistert mich mehr als der andere. Kernaussage wird immer das Thema Freiheit und Unfreiheit in all seinen Formen sein. Hierbei folge ich dem (nicht nur) Brecht’schen Prinzip und Anspruch der Unterhaltung sowie der lokalen und temporären Indifferenz.

Ich möchte Anstoß und Katalysator sein für Sekunden, Minuten, Jahre der Ent-Scheidung und Veränderung, des Mutes und der Verantwortung, des eigenen Weges und der Wahrnehmung; aber auch ein neues Musiktheater anregen helfen.

Deshalb mein Aufruf:
Die Unmittelbarkeit des Theatererlebnisses ist durch kein Medium ersetzbar! Wer am Theater spart, spart auch an den positiven gesellschaftlichen Einflüssen und ist für die Folgen verantwortlich! Im Vergleich zur jährlichen Steuerverschwendung (EU- und NATO-Beiträge ganz außen vor) ist der Etat für die Theater sehr schnell nur noch relativ. Den regelmäßig medienwirksamen Glaubhaftmachungen der „Amtsstubensparer“ gilt es, den Blick zu weiten und entschieden entgegenzutreten.

Ich bin gerne bereit, hierfür Forum und Mitinitiator zu sein.
Deutschland hat weltweit die größte Dichte an Theatern – das müssen WIR bewahren!




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Songwriting
Songschreibern und Arrangeuren biete ich ein professionelles Coaching. Dabei lernen Sie, mit Texten richtig umzugehen und erfahren einen einfachen Weg zu wirkungsvoller Diktion und interessierendem Song- und Stückaufbau bzw. das Erstellen einer professionellen Partitur für Studio, Band und Orchester.

Aktuelles
Jeremia – das Oratorium
BIBI
Brechts Geliebte

in Konzeption
Stülpner
Laura
Le Mammeles des Teresias
Krabat
Der letzte Schluck

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